08. August 2018

Wie Sie Ihre Webseite wieder online nehmen können.

 

Kontaktformular, Newsletter, Datenschutzerklärung: Die DSGVO schürt die Angst vor Abmahnungen und für viele Webseitenbetreiber werden die Anforderungen einfach zu viel.

Im ganzen DSGVO Wahnsinn nehmen sie ihre Webseite lieber offline, als dass sie durch sie abgemahnt werden könnten. Die Sorge besteht nicht nur bei vereinzelten Unternehmen oder Vereinen, die einen Onlineauftritt haben, man sieht immer vermehrter, dass Webseiten offline genommen werden und dass nur noch das bekannte „Baustellenschild“ zu sehen ist.

Natürlich sind durch die DSGVO einige Ansprüche an eine Webseite gestellt worden, aber das darf nicht dazu führen, dass eine der wichtigsten Außendarstellungen nicht mehr angezeigt werden kann.

Gerade in unserem digitalen Zeitalter kann man sich kaum noch vorstellen, dass Unternehmen, Vereine oder sonstige Organisationen nicht im Internet gefunden werden können.

Doch kaum eine Webseite ist nicht von der DSGVO betroffen. Ausnahme besteht allerdings darin, wenn die Webseite rein zu privaten Zwecken verwendet wird, also beispielsweise Blogs auf denen nur Freunde und Familie Zugriff haben. Dies trifft jedoch nur auf die wenigsten Seiten zu.

Was also tun, wenn Sie mit Ihrem Webauftritt online bleiben wollen?

 

Nachfolgend listen wir Dinge auf, auf welche Sie ein besonderes Augenmerk legen sollten, damit Sie vor etwaigen Abmahnungen sicherer sind:

SSL /TLS Verschlüsselung

Bei SSL und TLS handelt es sich um ein Protokoll, welches Daten über eine verschlüsselte Verbindung im Internet überträgt. Man kann die verschlüsselte Verbindung an einem kleinen Schloss-Symbol erkennen und an einem zusätzlichen „s“ bei http  „https“.

Verschlüsseln Sie also Ihre Webseite mit „https“. Insbesondere dort, wo personenbezogene Daten übermittelt werden, wie beispielsweise im Kontaktformular.

Kontaktformular

Wie bereits erwähnt sollte sich ihr Kontaktformular auf einer verschlüsselten Seite befinden. Bevor der Nutzer die Nachricht abschickt, sollte er ein „Häkchen“ setzen, dass er die Datenschutzerklärung (Link zur Datenschutzerklärung) verstanden hat. Im Kontaktformular selbst, sollten nur so viele Daten wie nötig abgefragt werden (Datenminimierung).

Datenschutzerklärung

Die gute alte Datenschutzerklärung muss natürlich auch nochmal aufgepäppelt werden, mit allem was dazu gehört. Werden Sie sich darüber im Klaren, was Sie alles auf Ihrer Webseite verwenden (Plugins, Analyse Tools…) und erwähnen Sie es in der Datenschutzerklärung. Tipp: Bei e-Recht24 können Sie sich eine konforme Datenschutzerklärung nach Ihren Wünschen zusammenstellen. Platzieren Sie die Datenschutzerklärung zudem immer leicht erreichbar auf Ihrer Webseite und integrieren diese nicht im Impressum.

Impressum

Auch das Impressum sollte noch einmal aufgehübscht werden, damit alle wichtigen Informationen drinstehen. Tipp: Dies können Sie auch über den Konfigurator bei e-Recht 24 machen.

Einwilligungen

Überprüfen Sie ob alle Bilder auf denen Menschen abgebildet sind, entweder die Rechte am Bild gekauft wurden, oder ob eine Einwilligung vorliegt (z.B. Mitarbeiterbilder).

Webshop/ Newsletter

Wenn Sie einen Webshop betreiben oder einen Newsletter versenden, müssen Sie dort auch auf ein paar Sachen achten. Beispielsweise ob mit etwaigen Dienstleistern ein Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegt wurde.

Auftragsverarbeitungsvertrag

Nehmen Sie Dienstleister in Anspruch, welche sich beispielsweise um den Newsletter Versand oder das Betreiben des Webshops kümmern und somit Einblick oder gar Zugriff auf die personenbezogenen Daten, die Ihre Webseitenbesucher bei Ihnen hinterlassen, erhalten? Wenn ja, dann müssen Sie mit diesen Dienstleistern einen Auftragsverarbeitungsvertrag schließen. In diesem Vertrag wird festgelegt, dass der Dienstleister den Anforderungen der DSGVO gerecht wird und die Daten konform behandelt. Auch mit Tools wie Google Analytics muss ein Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen werden.

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